Tiroler MuseumsBahnen
 
Localbahnen Tirols
 

Rittnerbahn

LandSüdtirol
Länge (in km)6,8
Spurweite (in mm)1.000
Eröffnet1907
AnfangspunktMaria Himmelfahrt
ÜberOberbozen
EndpunktKlobenstein
TraktionDC (800 V)
AnmerkungStadtstrecke in Bozen und Zahnradstrecke von Bozen bis Maria Himmelfahrt 1966 eingestellt
Weiterführende Linksritten.com
youtube.com/watch?v=ZcBSx4VIMhE
youtube.com/watch?v=cOXvkZVXmNo
youtube.com/watch?v=CePVvLfm8SA
 

Vorgeschichte


Oberhalb von Bozen befindet sich die herrliche Hochfläche des Ritten, ein Bergrücken aus Quarzporphyr. Dieses Gebiet ist ein bevorzugtes Naherholungsgebiet der Bevölkerung von Bozen, welche speziell im Sommer, wenn es im Talkessel von Bozen fast unerträglich heiß ist, zum „Sommerfrische machen“ gerne angenommen wurde und wird. Bereits zu Ende des 19. Jahrhunderts gab es Bahnprojekte, die eine Erschließung des Ritten zum Ziel hatten. Auch eine Verlängerung der Bahn bis nach Klausen war im Gespräch.


Bau und Betrieb


Während die ersten Projekte einen Betrieb in Dampftraktion (Projekt der Fa. Stern & Hafferl) vorsahen, wurde schlussendlich doch der elektrische Strom (bis 1966 Gleichstrom 750 V, ab 1966 Gleichstrom 800 V) als Antriebsmittel in der Planung von Dr. Ing. Riehl, dem in Bozen geborenen, großen Tiroler Bahnbauer, gewählt und auch ausgeführt. Die Bahn wurde mit einer Spurweite von 1.000 mm und einer ursprünglichen Gesamtlänge von 11,764 km errichtet. Der höchste Punkt der Rittnerbahn befand und befindet sich in Lichtenstern mit 1.250,5 m ü. d. M., wobei insgesamt 986 m Höhenunterschied überwunden wurden. Heute hat die Rittnerbahn nur mehr eine Länge von 6,805 km bei 75 m Höhenunterschied. Erwähnenswert ist auch noch der Umstand, dass der „Tiroler Eisenbahnvater“ Ing. Riehl auch sehr viel privates Geld in die in den ersten Betriebsjahren finanziell sehr erfolgreiche Bahn investierte, und dadurch dann weitere Bahnprojekte finanzierte.


Dr. Ing. Riehl (1842–1917)


Ursprünglich führte die Bahn, ausgehend vom Waltherplatz in Bozen, über den Bahnhof der Südbahn zum Rittnerbahnhof im reinen Adhäsionsbetrieb. Diese Betriebsart wurde dann am Hochplateau von Maria Himmelfahrt nach Klobenstein fortgesetzt. Zwischen Bozen und Maria Himmelfahrt hingegen wurde auf einer 4,1 km langen Zahnradstrecke, Bauart „Strub“, gefahren. Dafür setzte sich beim Rittner Bahnhof eine Zahnrad-Schublokomotive an den Zugschluss und schob den Zug bei abgeschaltetem Antrieb des Adhäsionstriebwagen bis nach Maria Himmelfahrt. Diese Zahnradstrecke hatte eine Steigung von 225 Promille und etwa in der Mitte war eine Betriebsausweiche situiert. Neben einem 60 m langen Tunnel befand sich auf dieser Steilstrecke auch ein 160 m langer Viadukt mit 16 Öffnungen. Die Höchstgeschwindigkeit auf der Zahnradstrecke betrug bergwärts 7 km/h. In Maria Himmelfahrt wurde die Zahnradlokomotive abgehängt und der Zug verkehrte dann mit einer Geschwindigkeit bis zu 25 km/h über Oberbozen bis nach Klobenstein. Die Gesamtfahrzeit von Bozen bis Klobenstein betrug zum Zeitpunkt der Eröffnung 1,5 Stunden.

Bei Betriebsaufnahme am 13. August 1907 besaß die Rittnerbahn zwei zweiachsige Adhäsionstriebwagen und drei Schublokomotiven für die Zahnradstrecke. Im Jahr 1908 wurde der Fahrzeugpark dann noch um zwei vierachsige Adhäsionstriebwagen und 1909 um eine vierte Schublok erweitert. Zusätzlich zu den vorerwähnten Triebfahrzeugen waren noch zwei Beiwagen und einige Güterwagen im Besitz der Rittnerbahn. Im Jahr 1934, nach der Einstellung der Lokalbahn Dermulo–Fondo–Mendel, kam deren Triebwagen 104 (Baujahr 1910, nach dem Hersteller „Alioth“ genannt) als weitere Verstärkung zur Rittnerbahn.

Anfänglich oblag der k.k. priv. Südbahngesellschaft die Betriebsführung, später wurde sie dann in Eigenregie übernommen.

Über fünfzig Jahre erfüllte die Rittnerbahn, bis auf einen schwereren Unfall zu Betriebsbeginn, fast problemlos ihren Betrieb. Leider kam es dann am 3. Dezember 1964 zu einem folgenschweren Unfall mit vier Toten und 30 Verletzten. Infolge schlechter Wartung von Oberbau und Fahrzeugen entgleisten der Triebwagen 1 und die Schublok L1 und beide stürzten von der Zahnradstrecke in die Weingärten bei St. Magdalena. Diesen Unfall nahmen die Behörden zum Anlass, den bereits begonnenen Bau der Seilschwebebahn Bozen–Oberbozen schneller voranzutreiben. Nach deren Fertigstellung wurde 1966 der Betrieb vom Waltherplatz zum Rittnerbahnhof und weiter nach Maria Himmelfahrt eingestellt.

Auch für die Adhäsionsstrecke in Oberbozen wäre beinahe das Ende gekommen, wenn nicht, sozusagen in letzter Minute, das 1981 gebildete Rittenbahn-Komitee einen Meinungsumschwung herbeigeführt hätte. Die angrenzenden Gemeinden haben inzwischen auch die Wichtigkeit der Bahn für den Fremdenverkehr erkannt und unterstützen tatkräftig dieses Komitee und natürlich die Rittnerbahn.

Seither wird an der kontinuierlichen Sanierung dieser liebenswerten „Alttiroler“ Lokalbahn von Oberbozen nach Klobenstein gearbeitet. Auch der Fuhrpark wurde inzwischen modernisiert und erweitert. So kamen von der „Straßenbahn Esslingen–Nellingen–Denkendorf“ zwei Triebwagen und zwei Beiwagen, von denen ein Triebwagen 1990/91 aufgearbeitet und an die italienischen Bestimmungen für Schienenfahrzeuge angepasst wurden. Dann wurden 1984/85 die Gleisanlagen des Streckenabschnittes Oberbozen–Klobenstein einer Generalsanierung unterzogen, danach in Klobenstein eine neue Remise errichtet und in den Jahren 1986/87 die Oberleitungsanlage in ihrem ursprünglichen Zustand saniert. Weiters erfolgte auch noch im Jahr 1991 eine Renovierung des Bahnhofes Oberbozen. Die jeweils zwei noch vorhandenen Vierachs- und Zweiachstriebwagen verkehren hauptsächlich am Wochenende als Fremdenverkehrsattraktion, während der „Esslinger“-Triebwagen hauptsächlich den täglichen Verkehr bewältigt. Bei den zahlreichen Eisenbahnfreunden sind die abwechselnd verkehrenden mustergültig restaurierten Triebwagen 11, 12, 2 und Alioth (von der eh. Dermulo–Mendel-Bahn) sehr beliebt.
Die Erneuerung der Seilbahn Bozen - Oberbozen als "3S-Bahn" der Firma Leitner mit erheblich höherer Förderleistung brachte auch der Rittner Bahn eine erhebliche Frequenzsteigerung. Von der Überlandbahn St. Gallen - Speicher - Trogen konnten 2 Triebwagen-Steuerwagen-Kompositionen, Baujahr 1974/75, erworben werden, die - komplett renoviert, nunmehr im Halbstundentakt verkehren. Dafür mussten die Stationsanlagen sowie die Ausweiche Lichtenstern angepasst werden. Die Übernahme weiterer Garnituren sowie die Erweiterung der Remisen und Werkstätte in Oberbozen sind geplant.

Von den Zahnradfahrzeugen ist eine Schublokomotive, die Lok 4, im Localbahnmuseum der Tiroler MuseumsBahnen in Innsbruck (Leihgabe des Zeughaus Innsbruck) in betriebsfähigem Zustand zu bewundern, die zweite hingegen verblieb, äußerlich aufgearbeitet, in Klobenstein/Bozen.

Aufgrund steigender Fahrgastzahlen und der guter Akzeptanz in der Öffentlichkeit erscheint der weitere Bestand der Reststrecke der Rittnerbahn auch in nächster Zukunft gesichert zu sein.


Bilder - Reise mit der Rittnerbahn


Vorwort: Die Betriebsform der Rittnerbahn wurde in Anlehnung an die Bahn in Opicina (Triest) so gewählt, dass auf den Adhäsionsstrecken am Anfang und Ende der Rittnerbahn normale Triebwagen (ertüchtigt nur um spezielle Bremsen für die Zahnradstrecke) verwendet werden konnten. Für den Betrieb, der Rittnerbahn wurden daher insgesamt 4 Zahnradlokomotiven angeschafft, die auf der Steilstrecke mit einer durchschnittlichen Steigung von 22 % die zwei- bzw. vierachsigen Triebwagen bergauf schieben sollten. Zu Anfang des Bahnbetriebes hat es auch Güterverkehr auf dieser Bahn gegeben, der aber immer mehr abflaute, sodass es heute nur mehr reinen Personenverkehr gibt.

Die Strecke: Die Rittnerbahn hatte von 1907 bis 1966 den Anfangspunkt an der Haltestelle "Waltherplatz" (km 0,000) in Bozen, wo auch die Anbindung an das Netz der damalige Bozner Straßenbahn erfolgte.  


Zweiachsiger Triebwagen der Rittnerbahn vor der Abfahrt am Waltherplatz (ca. 1915)


Zweiachsiger Triebwagen mit Beiwagen am Bozner FS-Bahnhofsvorplatz (ca. 1953)


Durch die Innenstadt von Bozen, vorbei an den Haltestellen "Südbahnhof" (km 0,278) und "Bahnstraße" (km 0,396) über den Bahnhofsplatz, ging es dann vorbei am Aufnahmegebäude der italienischen Staatsbahn zum Bahnhof "Bozen" (km 0,896) der Rittnerbahn, der auch eine Wagen- und Lokremise, sowie diverse Werkstätten beherbergte. Dieser Bahnhof lag ungefähr an der Stelle, wo sich heute die Talstation der Seilbahn auf den Ritten befindet.


Zweiachsiger Triebwagen mit Beiwagen samt bereitstehender Zahnradlok und Wagenremise im Hintergrund am Bozner Rittnerbahnhof (ca. 1953)


Unmittelbar hinter dem Rittnerbahnhof begann die Zahnradstrecke mit einem gefederten Einlaufstück.


Lok 4 schiebt den TW 2 und einen Güterwagen in die Zahnradstrecke (ca. 1953)


Der erste Teil dieser Zahnradstrecke wurde auf einem Viadukt geführt. Dieses Viadukt mit seinen 16 Öffnungen war eines der wenigen Kunstbauten dieser Localbahn. Im Bereich der oberhalb von Bozen gelegenen Weinberge war auch die erste Haltstelle auf der Bergstrecke, nämlich die Bedarfshaltestelle "Magdalena Weinkeller" (km 1,336). Wie schon der Name sagt, wurde diese Haltestelle von so manchem fröhlichen Zecher zumindest zur Anfahrt zu ausgesuchten Weinschenken benutzt. Blickte man zurück, so hatte man bei schönem Wetter einen guten Ausblick auf den Bozner Talkessel und seine Umgebung.


Eine typische Zugsgarnitur auf der Viaduktstrecke am Anfang des Zahnradabschnittes (ca. 1915)


Links um den Bergrücken von St. Magdalena herumführend erreichte die Bahn bald ihre max. Steigung von 255 Promille. Die elektrischen Zahradlokomotiven hatten hier ganz schön schwere Arbeit zu leisten, denn es wurden hier z.B. vollbesetzte Züge bestehend aus Schublok, zweiachsigen Triebwagen, zweiachsigen Beiwagen und Güterwagen den Berg hinaufgeschoben, was nur durch die 300PS starken Zahnradloks ermöglicht wurde.


Steil bergan geht es durch die Weinberge oberhalb von Bozen (ca. 1915)


Nach dem Verlassen der Weinberge kam man dann in unwegsameres Gelände, in dem z.B. das speisende Unterwerk das von den Kraftwerken "Tollwerk" und "Schnalsbachwerk" über eine 10kV-Drehstromleitung angespeist wurde und das neben der hier befindlichen einzigen Ausweiche im Zahnradabschnitt situiert war. In dieser Haltestelle "Ausweiche" (km 3,032), die ein rein betrieblicher Kreuzungsbahnhof war, erfolgte das Ausweichen der berg- und talwärts fahrenden Züge auf dieser eingleisigen Strecke.


Zugkreuzung in der einzigen Ausweiche im Zahnradteil und ehemaligen Oberleitungs-Einspeisestelle der Rittnerbahn (ca. 1915)


Im Anschluss an diese Betriebsausweiche durchfuhr der Zug dann den einzigen, ca. 60m langen Tunnel (km 3,790), mit dem eine Felsnase unterquert wurde. Die Strecke führte hier z.T. an steilen Berghängen und auf durch hohe Steinmauern gestützte Dämme weiter.


Einfahrt in den einzigen Tunnel der Rittnerbahn nach der Ausweiche (ca. 1953)


Nach Überwindung des steinigen Berghänge ging es dann weiter über steile Wiesen in Richtung Maria Himmelfahrt.


Zug mit Zahnradlok, zweiachsigem Triebwagen und Beiwagen auf der Talfahrt knapp unterhalb von Himmelfahrt (ca. 1953)


Bei der Einfahrt in den Bahnhof "Maria Himmelfahrt" (km 5,120) endete dann die Zahnradstrecke (km 5,051) und nach Abkuppeln der Schiebeloks ging es dann in Adhäsionsbetrieb weiter.


Bahnhof Himmelfahrt mit Lokschuppen und "Esslinger -Triebwagen", der heutige Ausgangspunkt der Rittnerbahn (2004)


Einen sanften Links- und Rechtsbogen durchfahrend erreicht man unter Überwindung eines letzten steileren Streckenabschnittes von 45 Promille den Bahnhof "Oberbozen" (km 6,264). Diese Bahnhof war früher einer der größeren Bahnhöfe der Rittnerbahn; heute hingegen beherbergt er auch die Werkstätte und eine der Wagenremisen der Rittnerbahn und stellt so eigentlich den Hauptbahnhof dar. In der Rittnerbahn-Remise erfolgen heutzutage sämtliche Revisions-, Ausbesserungs- und Erneuerungsarbeiten. Zur Schonung der im Linienverkehr fahrenden 100-jährigen Triebwagen wird hier auch deren regelmäßiger Austausch gemacht.


Ausfahrt des Triebwagen 2 mit beladenem Güterwagen in Richtung Bozen aus dem Bahnhof Oberbozen (1955 )


"Alioth" und "Esslinger TW" in Wartestellung in der Remise Oberbozen (2004)


An der Wagenremise und Werkstätte rechts vorbei führt die Strecke in Richtung Klobenstein.


TW12 am Abstellgleis vor dem Bahnhof Oberbozen (2004)


Jeweils nur durch kurze Wandabschnitte unterbrochen haben wir einen tollen Ausblick auf die Dolomiten u.a. mit dem Massiv des Peitlerkofels und der Geislerspitzen. Besonders im Herbst bietet sich mit den bunten Laubwäldern ein sehr farbenfrohes Bild. Wobei natürlich auch die anderen Jahreszeiten die Rittnerbahn in einem besonderen und unverwechselbaren Reiz präsentieren.


"Esslinger-TW " bei der Fahrt von Linzbach nach Oberbozen (2006)


Wir verlassen nun das Ortsgebiet von Oberbozen und erreichen nach einem leichten Gefälle nach Durchfahren einiger Felder die  Bedarfshaltestelle "Linzbach" (km 7,024). Automatische Schranken mit Schrankenbaum und charakteristischem "Bimmeln" sichern dabei die unmittelbar vorher kreuzende Landesstraße ab. Fast alle stärker frequentierten Eisenbahnkreuzungen der Rittnerbahn sind durch derartige zuggeschaltete automatische Schrankenanlagen gesichert.


TW 2 unmittelbar vor der Hst. Linzbach im herrlichen Spätsommerwetter (2006)


"Alioth-Triebwagen" fahrt aus der Hst. Linzbach in Richtung Oberbozen (2006)


Weiter geht es nun in sanften Kurven, nach Durchfahren der  Bedarfshaltestelle "Rinner" (km 7,484) zur an einem Hang gelegenen Haltestelle "Wolfsgruben" (km 8,157). Unterhalb der Haltstelle ist am südlichen Ende des Ortes auch ein See, der Wolfsgrubner See zu finden.


Nach dem Bogen wird der "Alioth-Triebwagen" in die Hst. Wolfsgruben einfahren. Man beachte das tolle Panorama und die charakteristischen Oberleitungsmasten (2004)


Weiterhin in sanften Bögen geht es leicht bergan durch einen lichten Wald mit zahlreichen Lärchenbäumen zum Bahnhof "Lichtenstern" (km 9,188), dem einzigen Kreuzungsbahnhof der Strecke am Hochplateau. Dieser Bahnhof stellt auch den höchsten Punkt der Rittnerbahn mit 1250,5m dar.


... der "Alioth-TW" taucht hier in den Lärchenwald ein um dann zum unbesetzten Kreuzungsbahnhof Lichtenstern zu gelangen (1988)


Die Rittnerbahn fährt wieder aus dem Wald heraus und von nun an geht es in einem leichten Gefälle etwas bergab.


TW2 beim Austritt aus dem Wald an einem Sommertag vor Rappersbühel (2003).


Der vierachsige "Alioth-TW" auf einem der letzten Bögen vor der Hst. Rappersbühel (2006).


Nach einigen weiteren Bögen erreichen wir die  am Hang gelegene Haltestelle "Rappersbühel" (km 9,748). Nun trennt uns nur noch die Bedarfshaltestelle "Ebenhofer" (km 10,340) vom Endpunkt der Strecke in Klobenstein.  



Wir fahren durch den westlichen Teil des Ortes Klobenstein und gelangen nach Unterfahren einer Straßenüberführung in den Bahnhof "Klobenstein" (km 11,746).

Hier befindet sich der Endpunkt der Rittnerbahn mit einem schön renovierten Aufnahmsgebäude und einer Remise, in dem einige Fahrzeuge, u.a. auch die Zahnradlok Nr. 2 untergestellt sind.


Der Triebwagen "Alioth" beendet seine Fahrt im Bahnhof Klobenstein (2006)


Nach Wechseln des Führerstandes, Umsetzen des Stromabnehmers und Einsteigen der Fahrgäste, wird der Alioth-Triebwagen wieder zurück nach Oberbozen fahren (2006)


Die vorgenannte Lok Nr. 2  wurde von den Mitarbeitern  der Rittnerbahn wohl äußerlich vorbildlich aufgearbeitet, allerdings haben "Eisenbahnliebhaben" oder "Buntmetallsammler" dieses Fahrzeug zuvor schon so "abmontiert", dass eine Wiederinbetriebnahme, ähnlich der Lok 4 der Rittnerbahn in der Museumsremise der Tiroler MuseumsBahnen aus heutiger Sicht sicher in weitere Ferne gerückt ist.


Provisorische Wieder-Inbetriebnahme der Lok 4 am 3.6.2006 nach 40 Jahren Stillstand in Innsbruck (Museumsremise der Tiroler MuseumsBahnen)


Offizielles und feierliches "Roll-out" der Zahnradlok 4 am 4.11.2006 in Innsbruck


Rekonstruierter Innenraum der Zahnradlok Nr. 4 mit liegendem Fahrschalter für 300PS im Vordergrund (2006).


Da wir schon bei diversen Ansichten und Details von Fahrzeugen sind, sollen hier auch einige der von vielen Bahn-Interessierten vernachlässigten Ansichten und Details von Fahrzeugen gezeigt werden. Man möge hier beachten, mit wie viel Liebe zum Detail hier seinerzeit gearbeitet wurde.

Die nachstehenden Kommentare bzw. Bildunterschriften wurden bewusst sehr spartanisch gewählt, lassen Sie einfach die Bilder und damit die szt. Handwerkskunst auf sich wirken.


Führerstand des "Alioth-TW" mit längsgestellten Fahrschalter (2004)


Historische Messgeräte am Führerstand des "Alioth-TW" (2004)


Innenraum mit Holzbänken, Leuchten und Entlüftungshebel des "Alioth-Triebwagen" (2004)


AEG-Union Fahrschalter des Triebwagen 2 (2004)


Innenraum des Triebwagen 2 (2004)


Innenraum des Triebwagen 11 vor der Aufarbeitung (2004)


So, nun sind wir am Ende unserer Reise und ich hoffe, dass ihnen diese virtuelle Fahrt Appetit auf eine reale Fahrt mit der Rittnerbahn gemacht hat, und Sie selbst nun den Wunsch haben mit dieser Bahn einmal zu fahren und ihn auch hoffentlich in die Tat umsetzen werden. Denn nur durch das Benützen dieser so reizvollen Localbahn (und einstigen Zahnradbahn) kann deren weiteren Bestand gesichert werden.

Übrigens im Jahr 2007 feierte die Rittnerbahn ihr 100-jähriges Jubiläum.

Weitere Fotos und Informationen können Sie im Localbahnmuseum der Tiroler MuseumsBahnen erhalten.

Zur gfl. Information. auch im Bahnhof Oberbozen der Rittnerbahn ist ein kleines Museum eingerichtet, in dem Sie weitere Informationen erlangen können. Nähere Infos darüber direkt beim Info-Stand des Tourismusverband im Bf. Oberbozen oder den Mitarbeitern der Rittnerbahn.  

Selbstverständlich finden Sie auch auf der Homepage des Tourismusverband Ritten weitere Informationen.


Tourismusverband Ritten