Tiroler MuseumsBahnen
 
Die Fahrzeuge
 

Triebwagenserie 1 - 8 (L.B.I.H.i.T.)

Triebwagenserie 1 - 8
Anlässlich der Elektrifizierung der Localbahn Innsbruck – Hall i. T. lieferten die Grazer Waggonfabrik und AEG die schweren vierachsigen Triebwagen 1 – 8. Sie waren ursprünglich mit komplett hölzernem Wagenkasten ausgestattet und – entsprechend der flachen Linie nach Hall – mit  nur 2 Motoren zu je 50 PS ausgerüstet.

Bereits 1933 erhielt der TW 4 vier Motoren für Versuche zur Elektrifizierung der Mittelgebirgsbahn. 1936 und 1940 bekamen die TW 2 und 3 vier neue Motoren zu je 68 PS und neue Fahrschalter, sie wurden die Stammtriebwagen der Linie 6. Mit den freigewordenen Motoren der Ursprungsbauart wurden die TW 7 und 8 zu viermotorigen Triebwagen (je 50 PS) aufgerüstet. 1941 erhielten die TW 1 und 5 je zwei neue Siemens-Motoren mit jeweils 81,5 PS und neue Fahrschalter. Somit blieb lediglich der TW 6 mit 2 Ursprungsmotoren. Nachdem im Jahr 1954 der TW 5 von einem Föhnsturm umgeworfen und schwer beschädigt worden war, baute ihn die IVB-Werkstätte mit einem neuen, verstärkten Wagenkasten mit Seitenverblechung auf. Nach diesem Muster wurden dann alle Triebwagen bis auf den TW 8 modernisiert. Nach Einstellung der Linie 4 im Jahre 1974 wurden die TW 1, 5-8 ausgemustert und an Interessenten abgegeben, während 2-4 für die Linie 6 bis 1981 im Einsatz blieben.

Die TW 2 und 3 sind heute - mit einigen technischen Verbesserungen ausgerüstet - als Arbeits- und Nostalgietriebwagen der IVB in Betrieb, wobei sich ihr Einsatzgebiet nun auch auf die Stubaitalbahn erstreckt.


Triebwagen 1


Nach mehreren Umbauten Anfang der 40-er und in den 50-er Jahren des letzten Jahrhunderts erhielt der Triebwagen sein heutiges Aussehen. (Dachwiderstände, Seitenwandverblechung etc). Nach seiner Abstellung im Jahre 1974 ging er an das  Tramwaymuseum Graz, von wo ihn im  Jahr 2000 die TMB wieder nach Tirol zurückholten. Er wurde von  2003 bis 2005 in das Erscheinungsbild zum Zeitpunkt der Außerdienststellung im Jahr 1974 restauriert. Allerdings waren div. Zugeständnisse an die derzeitig notwendigen techn. und gesetzlichen Vorgaben zu machen, so waren z.B. ein el. Kompressor einzubauen und die Beleuchtungsanlage auf 24V, DC umzubauen. Für diese  Revitalisierung, die auch eine gründliche Überholung der Drehgestelle und des Fahrzeugrahmen beinhaltete, wurden von den Tiroler MuseumsBahnen insgesamt  ca. 2500 Arbeitsstunden erbracht.


TW 1 am Tag seiner Rückkehr auf Innsbrucks Schienen, 12.10.2000


Ähnlich wie bei Triebwagen 54 ergab eine Begutachtung des Allgemeinzustandes dieses Triebwagen, dass er mit verhältnismäßig geringem Aufwand wieder in einen betriebsfähigen Zustand zu versetzen wäre. So begann man im Laufe des Frühjahres 2003 mit der Wiederfahrbarmachung, sowie ersten vorbereitenden Tätigkeiten für die Restaurierung in seinen Letztzustand. Bereits am 4. Juli 2003 konnten dann die ersten Fahrten mit eigener Kraft am Vorplatz der Museumsremise erfolgen.


Überprüfung der elektrischen Anlage am TW 1 (Frühjahr 2003)



Am 04.07.2003 war es dann soweit: Die erste Ausfahrt am  Museumsgelände mit eigener Kraft!



Der Ganze Stolz der Mannschaft der prov. Inbetriebnahme: TW 1 fährt seit fast 30 Jahren wieder mit eigener Kraft


Im Jahr 2004 wurde dann begonnen das Äußere des TW1 zu verbessern. Nach entsprechenden Vorarbeiten wurde er einer Neulackierung unterzogen.  


TW1 bereits mit neuem Außenlack (Frühjahr 2004)


Das Fahrzeug wurde dann mit Motorkompressor statt Achskompressor,  24V DC Bordstromversorgung und neuer 24V DC Anlage versehen und ist nun technisch auf einem ähnlichen Stand wie die TW2 und TW3 der Innsbrucker Verkehrsbetriebe und Stubaitalbahn GmbH.  

Am Abend des 14.1.2005 wurde im Beisein der §15-Person der IVB eine erste Werks-Probefahrt im Netz der IVB durchgeführt. Diese Fahrt führte auf der Linie Innsbruck - Igls (Linie 6) bis knapp vor die Hst. Tummelplatz. Dabei wurde mit gutem Ergebnis das Fahr- und Bremsverhalten dieses Fahrzeuges getestet.  


TW1 bei der Probefahrt am 14.1.2005 am Paschberg


Im Frühjahr 2005 wurde nach Abheben des Wagenkastens eine Revision der Drehgestelle und des Fahrzeugrahmen durchgeführt. Für die TMB-Mannschaft hat es da sehr arbeitsintensive und "schmutzige" Arbeitswochen gegeben.  


Abheben des Wagenkasten des TW1 am 28.1.2005

              

TMB-Mannschaft bei der Aufarbeitung der "Unterwelt" des TW1 im Frühjahr 2005



Triebwagen 1  mit aufgearbeitetem Drehgestellen und Fahrzeugrahmen bei der ersten Probefahrt im Betriebshof der IVB (26.3.2005)
  

Im weiteren Verlauf des Jahres 2005 wurde dann der Innenraum weiter restauriert.


Akribische Aufarbeitung des Innenraumes der TW 1 (Sommer 2005)



Ansicht des u. E. recht ansehnlich gewordenen restaurierten Innenraumes


Nach einige Probefahrten am Museumsgelände und dem IVB-Betriebsgelände wurde der TW1 dann beim Festjubiläum 100-Jahre Elektrische (16.7.2005) in Innsbruck zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert.  


Am Tag der offenen Türe zum Jubiläum "100-Jahre Elektrische" in Innsbruck) ließ es sich selbst die Fr. Bürgermeister nicht nehmen, den TW1 zu begutachten und gleich die Funktionsfähigkeit dieses historischen Triebwagens zu testen.



Bremsprobefahrten des TW1 (Ausweichmanöver) in der Egger-Lienzstraße durch IVB nach HU zum positiven Abschluss der Vorgaben gem. Eis. Ges. 1957



Erste offizielle Fahrt nach Igls am  27.10.2005


Seine ersten Bewährungsproben hat unser TW1 bereits beim Baustellenfest der IVB, wo er als Zubringer für die Festgäste diente und beim Tag des Bundesheeres am  23.10.2005 zur vollsten Zufriedenheit bestanden. Er führte hier, verstärkt um die TMB-Beiwagen 104 und 111, ganztätig den Shuttle-Dienst in der Innenstadt von Innsbruck durch.

Der Triebwagen 1 (L.B.I.H.i.T.) kann ab sofort in seiner ganzen Pracht in der Museumsremise besichtigt werden und auch für Sonderfahrten gemietet werden. Anfang 2006 wurde der Innenraum des Fahrzeuges um kleine Tische ergänzt, sodass bei Sonderfahrten auch eine kleinere Bewirtung möglich sein wird. Was neben der bereits installierten Musik- und Beschallungsanlage für weiteres Wohlbefinden der Fahrgäste sorgen soll. Beide Ergänzungen der Fahrzeugausstattung wurden sehr sorgfältig geplant und auch so ausgeführt, dass das historische Erscheinungsbild nicht beeinträchtigt wird.

Da die Radreifen von Triebwagen 1 bereits bei der Außerdienststellung sehr abgefahren waren, mussten diese 2010 im Zuge einer Hauptuntersuchung getauscht werden. Für die Neubereifung und Überholung der Achs- und Tatzlager wurden die Drehgestelle nach Vorchdorf gebracht, wo die Arbeiten von der dortigen Stern und Hafferl Werkstätte der Traunseebahn durchgeführt wurden. Der Wagenkasten wurde während dessen auf einer Lore gelagert. Bei diesen Arbeiten wurde auch der Achskompressor entfernt und eine herkömliche Lagerbuchse verwendet, da hier die Schmierung der Lager einfacher zu kontrollieren und das Lager somit auch leichter wartbar ist.

Für alle, denen eine Mitfahrt mit den Haller Triebwagen zu wenig ist: Jetzt gibt es auch die Fahrzeuge für den Microsoft Trainsimulator unter www.thetrain.de


Triebwagen 4



Tw 4 (äußerlich noch großteils im Originalzustand) als Linie 4
am Wiltener Platz, ca. 1935


Von den Aktiven der Tiroler MuseumsBahnen wurde im Jahr 1986 ein sehr anspruchsvolles Projekt gestartet, nämlich den TW 4 der LBIHiT aufzuarbeiten und in den Ursprungszustand zu versetzen. Die Zerlegung des Fahrzeuges wurde szt. wohl noch mit sehr viel Enthusiasmus betrieben, allerdings beim Wiederaufbau des Fahrzeuges kamen dann die „wahren“ Herausforderungen, sowohl was die technischer Natur, als auch den zeitlichen und finanziellen Aufwand betraf.

Grundgerüst TW 4 am Remisenvorplatz
… die Demontagearbeiten am Fahrzeug (1986)


Aus gewissen neuen technischen und eisenbahnbehördlichen Erwägungen soll aus heutiger Sicht in Abänderung der ursprünglichen Planung dieses Fahrzeug, das in den Auslieferungszustand versetzt werden sollte, jetzt dann einmal so (Erscheinungsbild ca. 1940) aussehen.

TW 4 im angestebten Aussehen
… nach einigen weiteren tausend Arbeitsstunden und Aufwendungen von mehreren 10.000 Euro soll der TW 4 einmal so aussehen!


Nun, wie haben sich die Arbeiten an diesem Fahrzeug entwickelt. Die Rekonstruktion des Daches in den Originalzustand ist weitgehend abgeschlossen. Die im alten Stil neu gefertigten Zwischenwände sind nun inzwischen auch eingebaut und die Innenschiebetüren angepasst.

TW 4 im angestebten Aussehen
Fortgang der Tischlerarbeiten am TW 4 (2002)


Nachdem wir die Weiterführung der Arbeiten am TW4 zugunsten der Aufarbeitung anderer Fahrzeuge  (TW 60, TW 54, TW 1, Rittnerbahnlok 4, SK 100) etwas zurückgesetzt hatten, ist nun wieder begonnen worden, auch an diesem Fahrzeug weiterzuarbeiten. Im Rahmen eines Motivationsschubes wurde der Status des Triebwagen 4 als „Gerippe“ beendet und mit der Komplettierung des Kastenaufbaues (Holzlattung außen anbringen, Einbau von Fenster und Türen) fortgesetzt.

TW 4 Dach schleifen
Abgleichen und Abschleifen der Dachhaut (Herbst 2006)


Dann wurde mit der Fertigstellung und dem Einpassen der Fenster und Oberlichten (Malarbeiten) fortgesetzt und die äußere Herstellung der Holzverkleidung dieses Fahrzeuges extern an eine Fachfirma vergeben. Das gesamte Fahrzeugdach wurde abgeglichen und mit Vorbereitungsarbeiten für die Aufbringung der Dachhaut begonnen. Als nächster Schritt wurden die restlichen zwei Fahrmotoren repariert und komplettiert, sodass deren Einbau in die Drehgestelle nichts mehr im Wege stand.

TW 4 abgehoben
Abheben des Wagenkastens zum Ausfahren der Drehgestelle (Frühjahr 2007)


Da es sich hier um Arbeiten handelt, die spezielle Fachkenntnisse, besonders hinsichtlich der Lagerung der Motoren und des Getriebes erfordern, wurde dies an die Werkstätte der Innsbrucker Verkehrsbetriebe und Stubaitalbahn GmbH vergeben.

TW 4 Drehgestell
Komplettierung der Drehgestelle und Einbau der Motoren (Frühjahr 2007)


Nach der Fertigstellung der Drehgestelle erfolgte deren Einbau, ebenso wie der Einbau von 600/24V Umformer und Motorkompressor.

Nachdem die Aufarbeitung des Fahrzeugs aufgrund einiger anderer Projekte für einige Zeit zurückgestellt worden ist, wurde sie schließlich Mitte 2012 wieder aufgenommen.

Als erstes wurde überprüft, ob die Aufarbeitung und der Einbau der Motoren erfolgreich gewesen ist und Triebwagen 4 sich wieder aus eigener Kraft bewegen kann. Hierfür mussten die Kabel des Hauptstromkreises vorerst provisorisch verlegt werden. Gleichzeitig wurden bereits auch Leerrohre für die Niederspannungsinstallation und Beleuchtung auf das Dach geführt. Am 14.07.2012 war es schließlich soweit. Triebwagen 4 konnte die ersten paar Meter aus eigener Kraft vor und zurück fahren, wobei ein nicht zu unterschätzender Teil der Arbeit auf das Zusammensuchen des vor 25 Jahren auf die Seite gelegten Fahrbestecks entfiel. Da die Dachgalerie noch nicht vorhanden ist, wurde der Stromabnehmer vorerst mit Hilfe von Gurten am Dach fixiert.

TW 4 Drehgestell
Nach mehr als 25 Jahren bewegt sich Triebwagen 4 wieder aus eigener Kraft (15.09.2012)


Um den Triebwagen gefahrlos aus eigener Kraft bewegen zu können, wurden auch sogleich die mechanischen Teile der Handbremse, sowie die elektrische Bremse überprüft und - wo noch nötig - fertig Instand gesetzt.

Nach dieser Erfolgsmeldung konnte mit der Aufarbeitung erneut durchgestartet werden. In der Zwischenzeit hat der Triebwagen 4 bereits seinen ersten roten Deckanstrich erhalten. Mit der Installation der Niederspannungsanlage wurde begonnen sowie mit dem Rekonstruieren der Dachgalerie, damit der Stromabnehmer möglichst schnell fachgerecht montiert werden kann.

TW 4 Dachgalerie
Dachgalerie (13.10.2012)


Mitte Oktober konnte die Dachgalerie fertig gestellt werden. Die darauf hin folgende Überstellfahrt vom TMB Gelände zur IVB konnte TW4 bereits aus eigener Kraft machen. Über den Winter 2012/2013 wurde mit der Aufarbeitung des Innenraums begonnen. Durch den Neuaufbau des Innenraums konnten nur wenige alte Teile übernommen werden, bzw. mussten unter teilweise erheblichen Aufwand an die neuen Gegebenheiten angepasst werden.

TW 4 Innenraum
Innenraum von TW4 während der Aufarbeitung, noch werden die Lampen mit 220V aus der Steckdose betrieben. (17.01.2013)


Aufgrund guter Erfahrungen mit statischen Umformern in anderen Fahrzeugen und der inzwischen höheren Fahrdrahtspannung, wurde der rotierende Umformer wieder entfernt und durch statische Umformer 750V/27V ersetzt. Die Umformer wurden unterhalb einer Bank im Innenraum in einem Kasten ähnlich der Sandkästen neben den weiteren nötigen Teilen (Sicherungen, Batterien) der 24V-Anlage montiert und soll auch die Fahrzeugbatterie im Bedarfsfall aufladen. So kann das historische Erscheinungsbild unter Einhaltung der behördlichen Auflagen gewahrt werden. Bis Ende Januar 2013 konnte die Verkabelung des Fahrzeuges fertiggestellt werden, sowie die Aufarbeitung der Fahrgastraumfenster und -türen, und der Sitzbänke.

Nach der Fertigstellung der 24V Anlage und somit auch der Kompressorsteuerung, wurde die Druckluftanlage komplettiert. Die alten Leitungen erwiesen sich nach wie vor als dicht. Die Druckluftanlage wurde um einen elektrischen Kompressor, sowie einem Druckregler, der den Kompressor steuert, ergänzt. Erste Versuche mit der Bremsanlage haben gezeigt, dass auch die Führerbremsventile und das Steuerventil voll funktionfähig sind. Bis Juni 2013 konnte somit der letzte betriebswichtige Part von Triebwagen 4 in Betrieb genommen werden. Bis Ende Juli wurden auch die Dachaufbauten vervollständigt und die restlichen Teile der Dachplane angebracht, sowie das Dach mit grauer Noxide gestrichen. Weiters wurden auch die Griffstangen nach historischem Vorbild montiert.

Nach der gröbsten Arbeit, stand nun noch viel Arbeit im Detail an. Beschläge, Emailschilder und Messingbeschriftungen mussten rekonstruiert, beschafft oder zusammengesucht und montiert werden. Bis Anfang Dezember konnten die Führstandsverkleidungen und Türrahmen fertiggestellt sowie die alten Schutzbretter montiert werden.

TW 4 Probefahrt
1. Probefahrt beim Bierstindl. (04.12.2013)


Am 04.12.2013 konnte unter Aufsicht der §40 Person der IVB die erste Probefahrt von Triebwagen 4 außerhalb des Betriebshofes durchgeführt werden. Hierbei fuhr der Triebwagen auf der altbewehrten "Teststrecke" bis Bretterkeller.

Noch im Dezember konnte die Dachrinne wieder teilweise rekonstruiert werden. Hierfür wurde ein externern Spengler herangezogen. Um die Kosten im Rahmen zu halten, wurde bei der Front darauf verzichtet, das Blech gleich weit wie im ursprünglichen Zustand herabzuziehen und ein Standardprofil verwendet. Um trotzdem das ursprüngliche Erscheinungsbild wiederherzustellen und den Regenabweiser über dem Frontfenster beizubehalten, wurde dieser aus Holz nachkonstruiert.

Die letzte große "Herausforderung" war die Rekonstruktion der Führerstandstüren. Da die beiden Führerstandskonstruktionen von zwei verschiedenen Firmen erstellt wurden, musste jede Tür einzeln vermessen werden. Auch musste die Beschläge entsprechend aufwändig geplant werden, um den Standards zu entsprechen und das Verletzungsrisiko zu minimieren. Bis Ende März konnten schließlich die Türen, sowie dern Verkleidungen und Beschläge fertiggestellt und eingebaut werden. Auch wurden einige Details, wie die Haltegriffe und die Schaffnerglocke und deren Lederseilzug rekonstruiert und im Triebwagen nach historischem Vorbild verbaut.

TW 4 Probefahrt Schönruh
1. Probefahrt in der Steigung, hier stand bereits TW3 1936 bei der Eröffnungsfahrt der neu elektrifizierten Igler für ein Foto Model (12.07.2014)


Die Bremsprobefahrt des Triebwagen erfolgte am 25.06.2014. Am 12.07.2014 konnte die erste Probefahrt nach Igls gemacht werden, um festzustellen, wie sich der Triebwagen bei einer Langzeitbelastung verhält. Die Fahrt ist zur vollen Zufriedenheit aller Beteiligten verlaufen. Die technische Abnahme erfolgte am 30.07.2014 und mit 01.08.2014 ist Triebwagen 4 wieder für den Verkehr freigegeben. Demnächst sollten noch einige Nachbesserung einiger nicht betriebsrelevanten Details (Mittlere Schutzbretter, Zierleisten am Führerstand) geschehen. Aufgrund der Komplexität der Gepäcksnetze und der Tatsache, dass einige Komponenten in zu geringer Stückzahl bzw. garnicht angefertig worden sind, wird vorerst auf deren Einbau verzichtet.

Datenblatt von Triebwagen 1

Triebwagen 1
Nummer
GesellschaftI.V.B. 
Baujahr1909 
Außerdienststellung1974 
Hersteller el. TeileAEG / Umbau 1941 Siemens 
Hersteller mech. TeileGrazer Waggonfabrik 
Leergewicht15,5 t
Länge über Kupplung11.950 mm
Achsformel(1A)(A1) 
Achsstand2.000 mm
Drehzapfenabstand4.750 mm
Sitz/Stehplätze30/30 
MotortypSSW Dy 721/d 
Fahrdrahtspannung1.200 V
Leistung2x60 kW (2x81.58 PS)
an TMB2000 
derzeitiger Zustandbetriebsfähig 
ErscheinungsbildLetztzustand (1974) 
restauriert von/bis2003 - 2005 
 

Datenblatt von Triebwagen 4

Triebwagen 4
Nummer
GesellschaftL.B.I.H.i.T. 
Baujahr1909 
Außerdienststellung1985 
Hersteller el. TeileAEG 
Hersteller mech. TeileGrazer Waggonfabrik 
Leergewicht18,5 t
Länge über Kupplung11.950 mm
AchsformelBo'Bo' 
Achsstand2.000 mm
Drehzapfenabstand4.750 mm
Sitz/Stehplätze30/30 
MotortypAEG U 105 
Fahrdrahtspannung1.200 V
Leistung4x36,5 kW (4x49.63 PS)
an TMB1986 
derzeitiger Zustandbetriebsfähig 
ErscheinungsbildZustand 1940 
restauriert von/bis1986 -2014