Tiroler MuseumsBahnen
 
Localbahnen Tirols
 

Bozner Straßenbahn

LandSüdtirol
Spurweite (in mm)1.000
Eröffnet1909
Eingestellt1948
AnfangspunktBozen
TraktionDC (750 V)
 

Vorgeschichte

Auch Bozen, als Südtiroler Metropole, sollte zu Beginn des vorigen Jahrhunderts, dem Zug der Zeit folgend, mit dem öffentlichen Verkehrsmittel der damaligen Zeit, einer Straßenbahn, ausgestattet werden. Wobei hier Bozen im Schatten von Meran stand; dort wurde nämlich schon früher eine Straßenbahn gebaut und auch später eingestellt.

Bau und Betrieb

Im Jahr 1909 begann das Bozner Straßenbahn-Zeitalter mit der Errichtung einer Linie nach Gries (Linie 1: Guntschnastraße, Grieserplatz, Waltherplatz bis Zollstangenplatz), später kam noch eine Linie (Linie 2: Leifers, Hauptstraße entlang bis Romstraße über Dominikanerplatz und Waltherplatz bis Zollstangenplatz) nach St. Jakob hinzu. Die Linie nach Gries erfuhr dann noch eine Verlängerung nach Zwölfmalgreien und die St. Jakober-Linie wurde nach Leifers verlängert. Das Straßenbahnnetz wurde in Spurweite 1.000 mm für elektrischen Betrieb mit 750 V Gleichstrom ausgelegt. Begonnen hatte man acht elektrischen Triebwagen, später kam dann noch fast der gesamte Fuhrpark der Meraner Straßenbahn hinzu.

Aufgrund des stark konkurienden Autobusbetriebes erfolgte dann im Jahr 1948 die Einstellung dieses Straßenbahnnetzes. Lediglich ein geringer Teil, nämlich vom Waltherplatz zum Rittnerbahnhof, wurde danach noch von der Rittnerbahn, bis zur Einstellung derer Zahnradstrecke im Jahr 1966, weiterbenützt.

Weitere Fotos und Informationen können sie entweder in der u. a. Publikation oder dem Localbahnmuseum der Tiroler MuseumsBahnen erhalten.

 

Museum geöffnet: Mai-Oktober, jeden Samstag 09:00–17:00